GeBIRG

2010, 24 SEITEN FANZINE

der titel »GeBIRG« ist inspiriert durch büchners erzählung
»lenz«. er soll den inhalt mystifizieren und den anschein
erwecken etwas düsteres, krankes verborgen zu halten. wie
ein hohes gebirge, schwer zugänglich, schroff, lebensfeindlich,
sperrig, abweisend und unerforscht.

wie es der titel bereits andeuten soll geht es in dem fanzine
um psychische störungen oder wie man noch vor wenigen
jahrzehnten sagte, um »irre« und »wahnsinnige«.
aber wo zieht man nun die grenze zwischen wirklich krank und
doch nur ein wenig verschroben? dieses magazin wird hierauf
keine antwort geben können aber anhand von beispielen die
auffassung von gesörtheit ein wenig sensibilisieren.

gedruckt ist das fanzine in drei verschiedenen farben, denn
genau wie bei psychischen erkrankungen soll sich auch das
heft nicht klar kathegorisieren und festlegen lassen. wirken
doch die inhalte ganz anders, wenn man sie plötzlich in
einer anderen farbe betrachtet. ist nicht alles nur eine frage
der perspektive?